Die neue FDP-Fraktion in Scharbeutz

Die neue FDP-Fraktion der Gemeindevertretung Scharbeutz hatte ihren ersten Auftritt anlässlich der Konstituierenden Sitzung des Gemeindeparlaments am 20. Juni 2018 im Kurparkhaus Scharbeutz.

   Fraktionsvorsitzender ist erneut Kai Frehse aus Haffkrug 

( rechts im Bild ), der ferner zum Vorsitzenden des gemeindlichen Tourismus-Ausschusses gewählt wurde.

  Dr. Eberhard Romahn ( links im Bild ) aus Gleschendorf hat seit 2013 das Amt des FDP-Ortsverbandsvorsitzenden inne. Er leitete zu Beginn der Konstituierenden Sitzung die Wahl des Bürgervorstehers.

   Aufgrund des erfolgreichen FDP-Wahlergebnisses bei der Kommunalwahl am 6. Mai errangen die Liberalen ein drittes Mandat. Diese erhielt der neue FDP-Gemeindevertreter Uwe Weihe aus Scharbeutz. Er ist vielen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde als ehemaliger langjähriger Hauptamtsleiter im Scharbeutzer Rathaus bekannt und damit ein hervorragender Fachmann für alle Bereiche der Gemeindepolitik. 

   Zunächst ist allen ausgeschiedenen Gemeindevertreterinnen und -vertretern, die von Bürgervorsteher Peter Nelle und Bürgermeister Volker Owerien mit würdigenden Worten und Präsentkörben verabschiedet wurden, ein herzliches Dankeschön zu sagen für ihre über Jahre geleistete ehrenamtliche Arbeit zum Wohl der Gemeinde!

   Die Mitglieder der neuen Vertretung haben Lob und Anerkennung für ihren Mut und ihre Bereitschaft verdient, in den nächsten fünf Jahren viel Freizeit, Kraft und Engagement im Dienst der hiesigen Bürgerinnen und Bürger zu opfern!

   Die Konstituierende Sitzung machte einiges deutlich: 

* Der Besucherandrang hielt sich in Grenzen, was ohne die anwesenden zu verabschiedenen Damen und Herren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung noch deutlicher geworden wäre. Das passt zu der von Dr. Romahn bedauerten geringen Wahlbeteiligung am 6. Mai.

* Die Frage ist also: Wie kann zumindest in unserer Gemeinde das Interesse an der Kommunalpolitik neu geweckt und gestärkt werden?

* Die Unzulänglichkeiten begannen bereits bei der Technik: Immer wieder war der Bürgervorsteher im Zuschauerraum nicht zu verstehen, weil das Mikrofon oder der Verstärker nicht sachgemäß eingestellt war. Am Rednerpult standen die Sprecher im Dunkeln und mussten sich teils extrem zum Mikrofon herunterbeugen, was einen unangemessenen Anblick bot. Selbst dem Bürgermeister entfuhr ein "Mist", als das Mikrofon wiederholt vor ihm heruntersackte.

* Die Volksvertreter waren zu Recht mit Erfrischungsgetränken auf ihren Tischen ausgestattet. Auch manche Zuschauer hätten sich gewiss gern ein Getränk gegönnt.

* Bei mehreren Tagesordnungspunkten wurde für die Zuhörer nicht deutlich, um was es ging. Auch die Wortbeiträge trugen nicht immer zur Aufklärung bei.

* Fast alles wurde einstimmig beschlossen - sicherlich auch kennzeichnend für eine Konstituierung, die zwischen den Fraktionen und im Ältestenrat gut vorbereitet ist. Für das Zuschauerinteresse braucht es allerdings echte Kontroversen und ein wirkliches Ringen um Mehrheiten.

* Selbst das Projizieren von Sitzungsvorlagen und Beschlussvorschlägen gelang nur unvollkommen.

 

Die neue Gemeindevertretung steht ohne Zweifel vor gewaltigen, kostenträchtigen Aufgaben; aber sie sollte sich frühzeitig auch damit beschäftigen, wie sich das Interesse der Bevölkerung an ihrer wichtigen Arbeit zurückgewinnen lässt.

(rb)

Dank an die Wählerinnen und Wähler

Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Scharbeutz zur Kommunalwahl 2018 sowie der FDP-Ortsverband Scharbeutz sagen ihren vielen Wählerinnen und Wählern ein herzliches Dankeschön für die Zustimmung und den politischen Auftrag für die nächsten 5 Jahre!

   Wir bekamen 11,1% der Stimmen, was einen Zuwachs von fast 3% darstellt. Daraus ergibt sich ein dritter Sitz in der Gemeindevertretung Scharbeutz für die FDP.

   In der kommenden Legislaturperiode wird die neue FDP-Fraktion bestrebt sein, dieses Vertrauen in verantwortliches Handeln zum Wohle der ganzen Gemeinde umzuwandeln.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre FDP Scharbeutz

Straßenausbaubeiträge - ja oder nein?

 

Auf die nächste Gemeindevertretung Scharbeutz kommt das schwierige Problem der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen zu. Nachdem der Schleswig-Holsteinische Landtag beschlossen hat, den Kommunen die Beteiligung der Anlieger an Straßenausbaukosten freizustellen, haben bereits etliche von ihnen, zuletzt Heide, die Abschaffung solcher Regelungen vollzogen.

 

   Vor diesem aktuellen Hintergrund hatte die FDP Scharbeutz zum 27.04.2018 zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in Scharbeutzer Kurparkhaus eingeladen. Fraktionsvorsitzender Kai Frehse konnte außer Parteifreunden auch interessierte Bürger und sogar einige Mitglieder anderer Fraktionen der Scharbeutzer Vertretung begrüßen.

 

   Als ausgewiesener Fachmann und Referent zu diesem komplizierten und komplexen Thema war Reimer Steenbock, Verbandsdirektor a. D. der Gesellschaft für Kommunalberatung und Kommunalentwicklung mbH ( GeKom ) aus Reinbek eingeladen worden.

 

   Dieser zeigte die verschiedenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Heranziehung zu den Straßenausbaubeiträgen auf. Der Straßenausbau sei zunächst von der Straßenunterhaltung zu unterscheiden, um die es oft nicht gut bestellt sei. Die Kommunen sollten nach der Wahl auflisten, welche Ausbauarbeiten und Kosten z. B. in 10 Jahren auf sie zukämen.

 

   Welche Alternativen zur Mitfinanzierung gäbe es? Vom Land sei nach Meinung Steenbocks dafür in den nächsten Jahren kein Geld zu erwarten. Eine Finanzierung über die Grundsteuer scheitere auf längere Sicht daran, dass sie gerade für verfassungswidrig erklärt wurde.

 

   Es könne also im Wesentlichen nur darum gehen, ob die Anliegerbeiträge durch Einmalzahlungen, bei denen auch Stundungen oder Verrentungen möglich seien, oder durch wiederkehrende Beiträge, bei denen alle Grundstückseigner eines Ortes oder betroffenen Bereiches  zahlungspflichtig wären, einkassiert würden.

 

   Im letzteren Fall seien die jeweiligen Beiträge deutlich niedriger, weil sie auf viele verteilt würden, kehrten aber nach jeder Ausbaumaßnahme im betroffenen Gebiet wieder. Steenbock erläuterte, dass beide Abrechnungsmodelle stets bei einem Teil der Betroffenen auf Ablehnung stießen. Er befürwortete, dass die Kommunen den Gemeindeanteil bei den Baumaßnehmen erhöhten.

 

   In der sich anschließenden Diskussion wurde auf den vielerorts beklagenswerten Unterhaltungsstand der Straßen und Wege verwiesen, der oft vorzeitig einen Ausbau nach sich ziehe, und nach der Personalintensität der verschiedenen Abrechnungsmodelle. Auch wurde auf die regionalen Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht, die durch die neue Landesgesetzgebung provoziert werde. Hier sollte das Land schnell Abhilfe schaffen.

 

   Am Schluss der Veranstaltung wurde noch kurz das Problem der Niederschlagswassergebühren behandelt, bei dem es ebenfalls regelmäßig sehr unterschiedliche Auffassungen seitens der Einleiter und der Gemeinde gibt. ( rb )

 

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

liebe Parteifreundinnen und -freunde,

 

der FDP-Ortsverband Scharbeutz bietet durch diese Veranstaltung kurz vor der Kommunalwahl ein einmaliges Forum unter sehr sachkundiger Begleitung, um jene hochaktuellen und immer wieder äußerst umstrittenen Fragen zu diskutieren und sich darüber zu informieren.

 

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!

Aktuelles der FDP Scharbeutz zur Kommunalwahl am 6. Mai 2018

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten nach Listenplätzen

Listenplatz 1

 Kai Frehse

 55 Jahre - Ledig, Selbstständiger Kaufmann

 Wahlkreis 5 - Haffkrug Süd

 

FDP-Mitglied seit 1985

Mitarbeit in politischen Gremien der Gemeinde und des ZVO

seit 1986:

im Tourismusausschuss, 

im Sozial- und Kulturausschuss,

in der ZVO-Verbandsversammlung,

im ZVO-Ausschuss für Netze und Anlagen

 

aktuell:

 FDP-Fraktionsvorsitzender,

Vorsitzender im Brandschutzausschuss,

Stellvertretender Vorsitzender im Hauptausschuss,

Mitglied im Bauausschuss,

Mitglied im Finanzausschuss,

Mitglied im Ostholsteinischen Städte- und Gemeindetag,

Mitglied in diversen Arbeitskreisen

 

Tätigkeitsschwerpunkte:

Finanz- und Bauwesen, Tourismus

 

Interessenschwerpunkte:

Natur und Umwelt, städtebauliche Entwicklung,

Kinder- und Jugendarbeit

 

                                                                                                                                          Hobbys:  Tiere - besonders Pferde, Hunde und Katzen

 

Listenplatz 2

Uwe Weihe

61 Jahre - Leitender Verwaltungsangestellter i. R.

 

Wahlkreis 1 - Scharbeutz Süd

 

Ich mache mich stark für:

 

* Förderung der Kinder-, Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit

 

* Schaffung von Betreuungsplätzen in unseren Kindertagesstätten

 

* unsere Schulen in Scharbeutz und Pönitz

 

* Erhalt, Stärkung und Förderung unserer Feuerwehren

 

* Förderung der Vereine und Verbände, des Sports und der Kultur

 

Bitte wählen Sie meine Kompetenz und Erfahrung aus langjähriger Tätigkeit als Leitender Scharbeutzer Verwaltungsangestellter.

 

Deshalb Uwe Weihe - Deshalb FDP

 

Liste 4 am 6. Mai 2018 wählen!

 

bürgernah - sozial - zukunftsorientiert

 

Wir l(i)eben Scharbeutz

 

 

 

 

Listenplatz 3

 

Dr. Eberhard Romahn

 

79 Jahre  - Zahnarzt

 

Wahlkreis 8 - Klingberg

 

Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Scharbeutz

 

seit 2013

 

 

Listenplatz 4

 

Dorthe Gottschlich

 

48 Jahre  - Dipl.-Ing. ( FH ), Architektur

 

Wahlkreis 3 - Scharbeutz West

Listenplatz 5

 

Clemens Speer

 

18 Jahre  - Schüler

 

Wahlkreis 2 - Scharbeutz Mitte

Listenplatz 6

 

Sarah-Kim Brandt

 

29 Jahre  - Industriemeisterin Printmedien, Selbstständig

 

Wahlkreis 11 - Gleschendorf Nord, Ober- und Untersteenrade

Listenplatz 7

 

Rainer Bösel

 

71 Jahre - Lehrer i. R.

 

Wahlkreis 7 - Gronenberg, Pönitz am See

 

Liebe Wählerinnen und Wähler,

 

am 6. Mai 2018 kandidiere ich für ein Direktmandat in Gronenberg und Pönitz am See.

Vor 71 Jahren bin ich in der heutigen Gemeinde Scharbeutz geboren und fühle mich mit dieser Strand- und Binnenlandgemeinde auf das Engste verbunden.

Seit 1982 engagiere ich mich in unserer Gemeinde kommunal-politisch, bis 2008 mit Unterbrechungen in der Gemeindevertretung und bis heute in der örtlichen FDP.

Aufgrund meiner langjährigen Lehrertätigkeit sind meine Schwerpunkte Schule, Jugend, Sport und Kultur. Mir lag jedoch auch stets der Erfolg des Tourismus sowie die Weiterentwicklung der Dörfer am Herzen.

Geben Sie mir bitte mit Ihrer Stimme einen politischen Auftrag!

 

Ihr Rainer Bösel

 

 

Listenplatz 8

 

Lennard Meyer-Olden

 

47 Jahre  - Dipl.-Bauingenieur

 

Wahlkreis 12 - Pönitz

Listenplatz 9

 Peter Brandt

 65 Jahre  - Medientechnologe Druck und Produktionsleiter

 Wahlkreis 9 - Schürsdorf, Sarkwitz, Schulendorf

 

 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Für die Kommunalwahl am 6. Mai 2018 trete ich das erste Mal für die FDP an mit dem Ziel, mich mit neuen Ideen und "frischemWind" für Sie

als Vertreter in der Gemeindevertretung Scharbeutz zu engagieren.

    Seit 1991 ist Gleschendorf meine Heimat und unsere Region liegt mir am Herzen. Unseren Dörfern im Wahlkreis 9 - Sarkwitz, Schürsdorf und Schulendorf - muss von der Politik mehr Beachtung geschenkt werden. Dabei möchte ich mich besonders für die wirtschaftliche Stabilität des ländlichen Raumes einsetzen.

    Nur wenn wir regional vernetzt sind, können wir gemeinsam stark sein. Strukturen für das Handwerk und die dafür erforderliche Ausbildung zu schaffen, heißt gleichzeitig auch, Strukturen für unsere Zukunftsfähigkeit

zu bilden. Diese liegt nicht nur im Tourismus der Gemeinde Scharbeutz

- auch uns im Binnenland muss Gehör geschenkt werden, um uns weiterentwickeln zu können.

    Wir haben genug Themen, die wir anpacken sollten - auch im sozialen Bereich - wie die Unterstützung sozial schwächerer Familien, Kita- und Kindergartenplätze, Schulen vor Ort und Sportstätten für Jung und Alt. Gerade unsere Jugend braucht Perspektiven für die Zukunft, sie sind der Baustein und der Erhalt für unsere Dörfer, ihnen eine attraktive Zukunft

zu bieten ist wichtig.

 Dafür stehe ich ein und würde uns gerne mit Ihrer Unterstützung die

                                                                                                                                          nächsten 5 Jahre in der Gemeindevertretung Scharbeutz vertreten.

Nutzen Sie bitte Ihr Wahlrecht, um zusammen mit der FDP und mir etwas zu bewegen ... denken wir neu!

 Mit freundlichen Grüßen

              Ihr

    Peter Brandt

Listenplatz 10

 

Olaf Berndsen

 

59 Jahre - Dipl.-Betriebswirt

 

Wahlkreis 4 - Scharbeutz Nord

Listenplatz 11

 

Matthias Neu

 

56 Jahre  - Kaufmann

 

Wahlkreis 10 - Gleschendorf Süd/Ost

Listenplatz 12

 

Heinz Siewert

 

79 Jahre  - Bauamtsrat a. D.

 

Wahlkreis 6 - Haffkrug Nord

Kandidatenaufstellung der FDP Scharbeutz für die Kommunalwahl im Mai 2018

 

  Auf dem Foto v. l. n. r.:

 

  Dr. Eberhard Romahn, Rainer Bösel, Lennard Meyer-Olden, Dorthe Gottschlich, Heinz Siewert, Sarah-Kim Brandt, Kai Frehse, 

  Clemens Speer, Peter Brandt, Jörg Hansen

 

 

Am Samstag, dem 24.02.2018, kamen die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Scharbeutz im Restaurant "Zum Moorteich" in Klingberg zusammen, um ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 6. Mai 2018 zu wählen.

 

Der Scharbeutzer FDP-Ortsverbandsvorsitzende Dr. Eberhard Romahn und der Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung Scharbeutz

 

Kai Frehse konnten außer den Mitgliedern auch den FDP-Kreisvorsitzenden  und Landtagsabgeordneten Jörg Hansen als Gast begrüßen, der zu Beginn einen kurzen Einblick in die aktuelle Landespolitik gab.

 

Die Wahlen der Direktkandidatinnen und -kandidaten sowie der Listenkandidatinnen und -kandidaten erfolgten geheim und in großer Einmütigkeit.

 

 

 

Die Ergebnisse für die Wahlkreise:

 

WK I - IV ( Scharbeutz ):                                Uwe Weihe, Clemens Speer,   

 

                                                                          Dorthe Gottschlich, Olaf Berndsen

 

WK V und VI ( Haffkrug ):                             Kai Frehse, Heinz Siewert

 

WK VII ( Gronenberg/Pönitz am See ):          Rainer Bösel

 

WK VIII ( Klingberg ):                                    Dr. Eberhard Romahn

 

WK IX ( Schürsdorf/Sarkwitz/Schulendorf ): Peter Brandt

 

WK X ( Gleschendorf/Wulfsdorf ):                 Matthias Neu

 

WK XI ( Gleschendorf/Pönitz ):                      Sarah-Kim Brandt

 

WK XII ( Pönitz ):                                            Lennard Meyer-Olden

 

 

 

Die Listenplätze 1 - 12 wurden wie folgt vergeben:

 

Kai Frehse, Uwe Weihe, Dr. Eberhard Romahn, Dorthe Gottschlich, Clemens Speer, Sarah-Kim Brandt, Rainer Bösel,

Lennard Meyer-Olden, Peter Brandt, Olaf Berndsen, Matthias Neu, Heinz Siewert.

 

 

 

( Rainer Bösel )

 

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer FDP-Internetseite,

wir vom FDP-Ortsverband und der FDP-Fraktion der Gemeinde Scharbeutz freuen uns aufrichtig, dass Sie uns auf unserer  Homepage besuchen. Wir haben uns auf dieses Medium besonnen, weil wir es in der heutigen Situation für absolut zeitgemäß und äußerst praktikabel erachten.

   Die Kinder und Jugendlichen sind ja oft mit dieser neuen Kommunikationsform besser vertraut als ihre Eltern. Viele Erwachsene bedienen den Computer täglich am Arbeitsplatz, und immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger im Seniorenalter lassen sich von den Vorzügen und Möglichkeiten ihres Notebooks oder Tablets überzeugen.

   Wir Liberalen in der Gemeinde Scharbeutz, zu der immerhin zehn Ortschaften gehören, haben in der Vergangenheit  Informationsbroschüren erstellt und an alle Haushalte verteilt. Das war mit viel Arbeit und hohen Kosten verbunden und konnte zuletzt immer seltener geleistet werden.

   Umso glücklicher sind wir, dass wir nun auf diese Art mit Ihnen in Kontakt treten können. Wir hoffen und wünschen, dass Sie uns öfter auf dieser Seite besuchen; denn die Gestaltung und Vermittlung unserer Informationen ist ein fortwährender Prozess. Es kommen also immer wieder Neuigkeiten hinzu!

 

Mit allerbesten Grüßen

                 Ihre

  FDP Scharbeutz

 

 

Endspurt bis zur Kommunalwahl am 6. Mai 2018

Der FDP-Ortsverband Scharbeutz hatte seine Mitglieder und Freunde in die Scharbeutzer Dünenmeile eingeladen, um das neue Jahr mit einem geselligen Beisammensein zu begrüßen und zum Endspurt für die Kommunalwahl mit den bevorstehenden Parteiversammlungen anzusetzen.

   Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Dr. Eberhard Romahn, und der FDP-Fraktionsvorsitzende in der Scharbeutzer Gemeindevertretung, Kai Frehse, konnten zahlreiche Gäste begrüßen.

   Mit Freude wurde registriert, dass sich auch der FDP-Kreisvorsitzende und neue FDP-Landtagsabgeordnete Jörg Hansen die Zeit genommen hatte, bei dem Treffen dabeizusein.

   

Wer sich vorstellen kann, die Interessen seines Wohnortes oder seines Wohngebietes in der Gemeinde Scharbeutz bei der Gemeindewahl als FDP-Kandidat zu vertreten, möge sich bitte umgehend bei der FDP Scharbeutz melden!

Die FDP hat bei den letzten Wahlen für den Schleswig-Holsteinischen Landtag sowie den Deutschen Bundestag in der Gemeinde Scharbeutz so hervorragend abgeschnitten, dass damit erneut klar wurde, welches liberale Potenzial bei unseren Mitbürgern hier vorhanden ist. Dieses sollte sich auch in der Kommunalwahl zeigen!

 

Wir bitten Sie daher herzlich, uns zu unterstützen und Ihre Vorstellungen von Demokratie und persönlicher Freiheit des Einzelnen einzubringen!

 

Ihr FDP-Ortsverband Scharbeutz

MdL Jörg Hansen bei der Druckerei Brandt

V. l. n. r.: Dr. Eberhard Romahn, Kai Frehse, Peter Brandt, Sarah-Kim Brandt, Jörg Hansen vor der großen "Heidelberg"

 

MdL Jörg Hansen bei der Druckerei Brandt

 

Den mittelständischen Betrieben in Schleswig-Holstein gilt die besondere Aufmerksamkeit des neuen FDP-Landtagsabgeordneten Jörg Hansen. Daher ergriff er die Initiative und besuchte am 5.2.2018 den reinen mittelständischen Familienbetrieb "Brandt Druckerei GmbH & Co. KG" im Gewerbegebiet Gleschendorf. Mit von der Partie waren der Scharbeutzer FDP-Ortsvorsitzende Dr. Eberhard Romahn sowie der FDP-Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung Scharbeutz, Kai Frehse.

   Die Druckerei Brandt begann 1985 als kleiner Betrieb in Norderstedt und siedelte sich in wesentlich größerer Dimension 1991 im Hauptgewerbegebiet der Gemeinde Scharbeutz an. Sie wird heute von Sarah-Kim Brandt als Geschäftsführerin geleitet. Ihr Vater und Senior-Chef Peter Brandt ist jedoch im Betrieb unentbehrlich, zumal er mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung die vielen komplizierten, teils riesigen, Maschinen warten und oft auch reparieren kann. Hinzu kommt natürlich sein Know-how bei der Herstellung der Druckerzeugnisse, wobei höchste Qualität eine Selbstverständlichkeit ist.

   Der Dinosaurier in Brandts Maschinenpark ist seit 2010 eine etwa 60 Tonnen schwere Offset-Druckmaschine der Marke "Heidelberg" für 5 Farben plus Lackwerk. Sie nimmt an Länge und Breite den größten Raum in der Druckereihalle ein.

   Da auch eine Buchbinderei nur einige Meter entfernt zu finden ist, ergibt sich immer wieder eine Zusammenarbeit beider Betriebe.

   Die Geschäftsführerin Brandt wünscht sich natürlich, dass die ortsansässigen Firmen kleine und größere Aufträge aus der Region erhalten, nicht zuletzt von den Kommunen; denn diese Firmen bieten ein beachtliches Angebot vor Ort. Kurze Wege bedeuten schließlich auch Kosteneinsparungen. 

   Allerdings bedient die Druckerei Brandt bundesweit und teils noch im angrenzenden Ausland Kunden. Die beiden Repräsentanten der Firma stellten den Gästen der Besichtigung mehrere Beispiele von Druckerzeugnissen vor, die in der Vergangenheit mit großer Sorgfalt überaus ansprechend gestaltet wurden. Auch bei der gegenwärtigen Arbeit konnten die Besucher zusehen.

   Jörg Hansen, zugleich FDP-Kreisvorsitzender in Ostholstein, berichtete, die jetzige Landesregierung habe das Ziel, dass Schleswig-Holstein das mittelstandsfreundlichste Bundesland werde. Er berichtete ferner von einer Kampagne des Wirtschaftsministers Dr. Bernd Buchholz, dass das Glasfasernetz im Land bis 2025 erstellt werden müsse, weil es in der Zukunft dringend benötigt werde. Dieses sei laut Hansen auch für die meisten Betriebe im Gewerbegebiet Gleschendorf von vitaler Wichtigkeit. Dem stimmten Sarah-Kim und Peter Brandt mit Entschiedenheit zu.

( rb )

Dr. Joachim Rinke

 

FDP-Politiker im Kreis Ostholstein


Wolfgang Kubicki

in Scharbeutz

 

Der Spitzenpolitiker der FDP Schleswig-Holstein ist inzwischen Vizepräsident des Deutschen Bundestages in Berlin.

 

Das muss für "WK" ein Termin ganz nach seinem Geschmack gewesen sein: Am Freitagabend ( 18.8. ) stattete er auf Einladung des FDP-Kreisverbandes Ostholstein seinen Anhängern einen Besuch in der "Beach Lounge" neben der Seebrücke Scharbeutz ab.

 

  Bereits deutlich vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung war die Lounge bis auf den letzten Platz besetzt. Danach gab es nur noch Stehplätze im Umfeld. FDP-Mitglieder hatten sich genauso zahlreich eingefunden wie Sommergäste und andere Interessierte.

 

  Die Begrüßung des Spitzenkandidaten der FDP Schleswig-Holstein für die Bundestagswahl im September hatte Dr. Joachim Rinke vorgenommen. Er ist FDP-Bundestagskandidat für Ostholstein.

 

  Obwohl Wolfgang Kubicki an diesem Tag bereits mehrere Termine in Süddeutschland absolviert hatte, trat er in seiner einstündigen Rede im sportlich-maritimen Outfit gut gelaunt und eloquent auf.

 

  Ausgehend von aktuellen Terroranschlägen forderte er eine Stärkung der Polizei, lehnte aber eine Vorratsdatenspeicherung entschieden ab.

 

  Die FDP wolle nicht - wie andere Parteien - die Menschen erziehen oder deren Verhalten steuern, sondern maximale Freiheit und das Beste für das Leben der Individuen.

 

  Zur Bildungspolitik wandte sich der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende gegen Gleichmacherei. Der Mensch fange nicht erst beim Abiturienten an - jeder solle sich nach seinen Fähigkeiten entwickeln können. Auch Fachleute mit handwerklichen Fähigkeiten seinen in allen Bereichen dringend nötig.

 

  In den Schulen müssten Wandtafel und Kreide endlich durch moderne, digitale Medien abgelöst werden. Für die entsprechende Ausrüstung sollten pro Jahr und Schulkind 1000 € investiert werden.

 

  Für die Lebensfähigkeit des ländlichen Raumes forderte Kubicki den Ausbau des Glasfasernetzes, u. a. auch um die eingeschränkte ärztliche Versorgung dort digital zu kompensieren.

 

  Deutschland sei ein schönes Land - allerdings mit einer maroden Infrastruktur: Straßen und vor allem Brücken müssten endlich saniert werden. Jeder Kilometer Stau verursache 50.000 € Kosten!

 

  Dringend nötig sei auch ein Einwanderungsgesetz, das einerseits die Einreise und Integration von Menschen aus dem Ausland human regelt, aber auch die Abschiebung ermöglicht, wenn sie geboten ist.

 

  Am Schluss seines Auftritts beantwortete Kubicki noch Fragen zur HSH-Nordbank, Geburtshilfe-Problematik, Beltquerung, Dieselaffäre und Verordnungsvielfalt. Die Verordnungen müssten seiner Meinung nach ein Verfallsdatum von 5 Jahren bekommen.

 

                                                                                                                                                                                      Rainer Bösel

 

Dr. Joachim Rinke FDP-Bundestagskandidat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Joachim Rinke

Auf einer gut besuchten Wahlkreismitgliederversammlung des FDP-Kreisverbandes Ostholstein mit nachfolgendem Parteitag am 12. Mai 2017 in Bad Schwartau wurde Dr. Joachim Rinke ( 61 J. ) mit ganz großer Mehrheit in Anwesenheit des FDP-Kreisvorsitzenden Jörg Hansen zum Bundestags-Kandidaten für den Wahlkreis 9/Ostholstein gewählt. 

   Dr. Rinke ist der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Bosau, wohnt in Bosau und betreibt als Orthopäde eine Arztpraxis in Eutin. In seinem Bewerbungsreferat tangierte er kompetent und ausführlich brennende Themen der Bundespolitik. Dr. Rinke wäre tatsächlich nach der Bundestagswahl im Herbst bereit, ein Mandat für die FDP wahrzunehmen.

   Die Chancen für einen Wiedereinzug der FDP in den Bundestag sind nach den aktuellen Erfolgen der Liberalen bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW eindeutig gestiegen.

  Als Gast des Parteitages war die FDP-Landtagsabgeordnete Anita Klahn anwesend, die einen Situationsbericht zur  Lage nach der Landtagswahl in Kiel und der jetzt folgenden Reihe der Koalitionsgespräche gab.  ( rb )

Scharbeutzer FDP-Ergebnisse bei der Landtags- und Bundestagswahl

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

bei der Schleswig-Holsteinischen Landtagswahl sowie der Bundestagswahl in diesem Jahr haben von den Scharbeutzer Wählerinnen und Wählern der FDP 15,9 und 17,2% ihre Stimme gegeben - das ist ein gewaltiges Ergebnis!  Dafür sei zunächst allen unseren Wählerinnen und Wählern vom Scharbeutzer FDP-Ortsverband herzlich gedankt!

 

Dieses Ergebnis war beide Male das zweitbeste der FDP in allen Wahlbezirken des Kreises Ostholstein hinter Timmendorfer Strand. Daran lässt sich unschwer erkennen, welches liberale Potential hier am Strand zu Hause ist.

 

Die FDP ist nun in Kiel an der Regierung beteiligt. In Berlin wird die Regierungsbildung noch Wochen oder Monate dauern.

 

Allenthalben ist aktuell eine stärkere Politisierung und Mobilisierung von politisch interessierten - gerade auch jungen - Menschen zu beobachten. Überlegen auch Sie bitte, ob Sie nicht bereit sind, zunächst einmal mit einer Mitgliedschaft im FDP-Ortsverband Scharbeutz oder bei den "Jungen Liberalen" ( "Julis" ) für sich einen Anfang im politischen Engagement zu setzen. Dazu laden wir Sie ganz herzlich ein!

 

Es grüßt Sie Ihr FDP-Ortsverband Scharbeutz.

 FDP-Fraktion wieder vollzählig

Nach dem unverhofften Tod des FDP-Gemeindever-

treters Erich Bierhals war der Sitz in der Scharbeutzer 

Gemeindevertretung neu zu besetzen.

   Das Gleschendorfer FDP-Mitglied Dr. Eberhard Romahn - zugleich Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Scharbeutz - rückte von der Liste nach und wurde in der Sitzung der Scharbeutzer Gemeindevertretung am 29. März 2017 verpflichtet und in das Amt eingeführt.

   Dr. Romahn wird auch im gemeindlichen Tourismus-Ausschuss sowie im Umwelt-Ausschuss je einen ordentlichen Sitz haben.

Schon in dieser Sitzung hielt Dr. Romahn seine "Jungfernrede", indem er ausführlich zum Tagesordnungspunkt "Feste Fehmarnbeltquerung" sprach. Dabei erinnerte er u. a. an die Auffassung der Landes-FDP zu dieser Thematik.

   Da der FDP-Fraktionsvorsitzende Kai Frehse in Haffkrug und damit im Strandbereich zu Hause ist, repräsentiert Dr. Rohman quasi das Binnenland für die FDP-Fraktion.  ( rb )

Wolfgang Kubicki

der neue FDP-Bundestagsabgeordnete

in Berlin

 

 

Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 7. Mai 2017

 

                                           - Was will die FDP? -

 

Der langjährige FDP-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Wolfgang Kubicki ist der Spitzenkandidat der Schleswig-Holsteinischen FDP für die bevorstehende Landtagswahl. Der überaus beliebte Politiker verfolgt mit seiner Landespartei u. a. diese Ziele:

  

·  Der Schuldenabbau des Landes ist unbedingt erforderlich.

 

·  Die Ausgabendisziplin muss verstärkt werden.

 

·  Ein Verkauf der HSH Nordbank muss erfolgen.

 

·  Der Sanierungsstau im Verkehrsnetz, bei den Bildungseinrichtungen und im Gesundheitswesen muss überwunden werden.

 

·  In der Landesverwaltung gibt es Einsparungsmöglichkeiten.

 

·  Menschen mit Behinderungen soll eine stärkere Autonomie ermöglicht werden.

 

·  Die A 20 muss endlich weitergebaut werden.

 

·  Bei der Beltquerung ist eine vernünftige Hinterlandanbindung nötig.

 

·  Die verschiedenen Verkehrssysteme des Landes müssen besser verknüpft werden.

 

·  Der Nord-Ostsee-Kanal muss ausgebaut werden.

 

·  Schleswig-Holstein soll eine digitale Vorzeigeregion werden.

 

·  Bei der Landespolizei sollen in fünf Jahren mindestens 500 neue Stellen geschaffen werden.

 

·  Die Sicherheitsbehörden müssen besser für die Überwachung von Verdächtigen ausgestattet werden.

 

·  Der Finanzausgleich ist zugunsten der Handlungsfähigkeit der Kommunen neu zu regeln.

 

·  Das Land muss Eltern und Kommunen bei den Kita-Gebühren entlasten.

 

·  Die Sanierung der Schulen und Sportstätten muss stärker vom Land unterstützt werden.

 

·  Die Gymnasien sollen selbst über G8 oder G9 entscheiden.

 

·  Die Gemeinschaftsschulen sollen abschlussbezogene Klassen einrichten dürfen.

 

 

·  Gymnasiale Oberstufen an Gemeinschaftsschulen wird es nur bei ausreichender Schülerzahl geben.

 

 

·  Es sind mehr Lehrkräfte erforderlich.

 

 

·  Förderzentren werden gestärkt und ein Netzwerk an Inklusionsschulen aufgebaut.

 

 

·  Die Hochschulen erhalten mehr Autonomie.

 

 

·  Es müssen mehr Landesmittel in den kommunalen Straßenbau fließen.

 

·  Bei der Integration von Asylsuchenden kommt es auf verpflichtende Sprach- und Integrationskurse sowie die Vermittlung von Arbeitsplätzen an.

 

·  Die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen ist zu fördern.

 

·  Zwangsweise Rückführungen müssen beschleunigt werden.

 

·  Ein neues Zuwanderungsgesetz soll gut Integrierten ein Bleiberecht sichern.

 

·  Die mittelständische Landwirtschaft muss erhalten und gestärkt werden.

 

·  Neben dem Ökolandbau ist generell die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte zu steigern.

 

·  Im Zusammenhang mit den Wölfen müssen klare Regelungen für Prävention und Schadensersatz geschaffen werden.

 

·  Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur sollte das Verbandsklagerecht der Umweltverbbände abgeschafft werden. 

 

·  Bei der Windkraft ist ein Ausbau nötig, die Abstände zur Wohnbebauung müssen jedoch vergrößert werden.   ( rb  )

 

    

 

 

Jörg Hansen

neuer FDP-Landtagsabgeordneter

in Kiel

 

 

    -  geb. 1964 in Flensburg

   -  arbeitet bei der Landespolizei Schleswig-Holstein

    -  FDP-Kreisvorsitzender in Ostholstein seit 2009

 

Christian Lindner in Stockelsdorf

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner war am 1. Februar bei der FDP Ostholstein im Herrenhaus Stockelsdorf zu Gast, wo der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Jörg Hansen nicht nur ihn, sondern fast hundert Besucher herzlich begrüßen durfte.

  "CL" absolvierte allein an diesem Tag einen Terminmara-thon in Schleswig-Holstein und war dann am Abend auch noch in der Talkshow von Markus Lanz zu erleben.

  In gewohnt sympathischer, eloquenter und spritziger Weise referierte er stehend freihändig etwa 45 Minuten lang und kam auf nahezu alle Gebiete derzeitiger Politik zu sprechen.

  Im Bürokratismus Deutschlands sieht Lindner eine große Gefahr für den Wohlstand der Bürger.

  Außer FDP-Mitgliedern und -Funktionsträgern aus dem ganzen Kreisgebiet waren zahlreiche Vertreter von Verbänden und Organisationen, aber auch politisch interessierte Nichtmitglieder gekommen. (rb)

Bauhof der Gemeinde wird nach Gleschendorf verlegt

Da staunten viele Gleschendorfer wohl nicht schlecht, als sie in den LN vom 25.01.17 lasen, dass der Bauhof der Gemeinde Scharbeutz ins Gewerbegebiet nach Gleschendorf verlegt wird, obwohl man als Bürger unwillkürlich den Bauhof - auch räumlich - näher an der Verwaltung sehen würde.

  Aber es gibt für die Umsiedlung gute Gründe: Der arg in die Jahre gekommene Bauhof am Speckenweg in Scharbeutz hätte in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen, und in Gleschendorf ergab sich für die Gemeinde die Gelegenheit, ein großes Grundstück samt einem äußerst geräumigen, erst wenige Jahre alten Gebäude zum Schnäppchenpreis von gut einen Million Euro zu ersteigern.

 " Alte" Gleschendorfer reiben sich ungläubig die Augen! Ende der 70er Jahre, wenige Jahre nach der Fusion der Gemeinde Gleschendorf mit der Strandgemeinde Haffkrug - Scharbeutz zur Gemeinde Scharbeutz, wie sie heute besteht, fühlten sich viele Gleschendorfer von der neuen Gemeinde vernachlässigt. Die Gemeindevertretung wurde von einer Partei dominiert, zu der auch der damalige Bürgermeister gehörte. Es bestand das Gefühl, alles drehe sich nur noch um den Strandbereich. Und dann war da noch das leidige Schulproblem: Zunächst wurden der Gleschendorfer Schule die Hauptschulklassen zugunsten der Pönitzer Schule genommen. Dann wurden auch noch die Grundschulklassen geschlossen und schließlich das Schulgebäude durch eine massive Feuerwehrübung abrissreif gemacht.

  Da nahmen einige Gleschendorfer allen Mut zusammen, traten für die FDP bei der Kommunalwahl 1982 an, kippten die absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung und arbeiteten jahrelang daran, den Dörfern im "Hinterland" endlich mehr Beachtung zuteil werden zu lassen, ohne die Erfordernisse des Tourismus zu negieren.

  Für Gleschendorf begann eine unvermutete Entwicklung: Es wurde am Ortsausgang ein großes Gewerbegebiet angelegt, das heute allein durch die Logistikzentren von Aldi und Bela Jahr für Jahr sehr viel Steuern ins Gemeindesäckel spült. Neue Sportanlagen mit Sportlerheim und Turnhalle entstanden, eine kirchliche Kindertagesstätte mit einem neuen Gebäude wurde geschaffen und ein Dorferneuerungsprogramm polierte das ganze Dorf auf.

  Nun also der gemeindliche Bauhof nach Gleschendorf. Warum nicht? Macht diese Maßnahme nicht deutlich, dass alle zehn Ortschaften der Gemeinde Scharbeutz untrennbar zusammen gehören und aufeinander angewiesen sind? Die alten, unseligen Zeiten sind zum Glück längst vorbei!

                                                                                                                                                                                                                           RB


Neues Reetdach für die Kleine Waldschänke

Die Kleine Waldschänke, ein bekanntes Wahrzeichen und Kleinod, an der Kreuzung Seestraße/Uhlenflucht gelegen, hat ein neues Reetdach bekommen und bietet jetzt wieder einen perfekten Anblick. Viele Passanten und Autofahrer hatten sicherlich in den letzten Monaten bemerkt, dass sich das bisherige Reetdach längst in keinem guten Zustand mehr befand. Umso erfreulicher ist es, dass erhebliche Zuschüsse des Landes Schleswig-Holstein und der Gemeinde Scharbeutz es jetzt ermöglicht haben, ein neues, hochwertiges Dach zu realisieren.

   Damit können jetzt die zahlreichen, über das ganze Jahr verteilten Veranstaltungen, beruhigt ihren Fortgang nehmen. Die Kleine Waldschänke war früher nur ein Nebengebäude zur eigentlichen reetgedeckten "Waldschänke", einem ursprünglichen Bauernhaus in Fachwerkbauweise, das bis vor mehrere Jahrzehnte als Gaststätte genutzt wurde. Diese fiel damals einem Feuer zum Opfer und wurde leider nicht wieder aufgebaut.

  Das heute "Kleine Waldschänke" genannte Gebäude diente früher viele Jahre lang als Kiosk, wo die Spaziergänger und Sommergäste Eis, Getränke und Süßigkeiten kaufen konnten. Es erinnert stets an die ehemalige "Waldschänke".

                                                                                                                                                                                                                            Rainer Bösel

Der Hang am Kammerwald

Alles klar?

Noch Fragen?

Kein Kommentar!

Immer wieder gibt er Anlass zu spektakulären Presseartikeln: der Steilhang am Kammerwald in Scharbeutz. Ob nun legal oder illegal - immer sind es die Baumfällungen, von denen in der Presse berichtet wird.

  War es einst jener Rentner, der 95 Bäume beschnitten oder gefällt hatte, oder jüngst der neue, private Eigentümer, der fast einen Kahlschlag am Kammerhang veranstaltete und so die Wogen der Empörung entfachte.

  Der Hintergrund: Nach ständigen Baumfrevelaktionen hatte die Forstbehörde beschlossen, einen Teil des in Landeseigentum befindlichen Kammerwaldes in private Hände zu verkaufen.

  Da dieser Teil des Waldes ein Steilhang ist, kann dort das Holz nur aufwendig geschlagen werden. Es ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich, solche Flächen gewinnbringend zu bewirtschaften - also werden sie verkauft!

  Auf den ersten Blick ist diese Handlungsweise einleuchtend; aber dies war trotzdem keine gute Idee, da unterhalb des Steilhanges eine Bundesstraße verläuft, die es vor umstürzenden Bäumen, abbrechenden Ästen und Erdrutschen zu sichern gilt.

  Die Belange der Verkehrssicherung wurden nach meinem Ermessen bei dem Verkauf nicht berücksichtigt! Da es in diesem Bereich zu einer massiven Gefährdung kommen kann, bedarf es der besonderen Aufmerksamkeit durch Fachleute; denn es besteht ein gehobenes öffentliches Interesse an der Verkehrssicherheit auf dem Gehweg und der Straße.

  Die Forstverwaltung verfügt über die Fachleute mit den erforderlichen Fachkenntnissen. Diese Fachleute können bei drohender Gefahr geeignete Maßnahmen veranlassen. Die öffentliche Hand hätte sich hier nicht aus der Verantwortung zurückziehen sollen; denn sie ist schließlich für die öffentliche Sicherheit verantwortlich!

  Die Scharbeutzer Gemeindevertretung hat daraufhin beschlossen, zu beantragen, den Kammerhang unter Naturschutz zu stellen. Die FDP-Fraktion Scharbeutz meint, dass die Situation dadurch noch "verschlimmbessert" wurde, da in einem Naturschutzgebiet jegliche Eingriffe verboten sind, d. h.: In Zukunft bedarf jede Maßnahme -  auch die Aufforstung und das Entfernen abgebrochener Äste - der Genehmigung durch die Naturschutzbehörde. Ob diese dann erteilt wird, ist zumindest fraglich!

  Die FDP-Fraktion lehnt ein solches "Verschlimmbessern" ab und hat in der Septembersitzung ( 2016 ) der Gemeindevertretung geschlossen gegen den Antrag auf Unterschutzstellung des Kammerwaldes gestimmt.

 

Kai Frehse, FDP-Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Tunnel am Klingbergtor - jetzt gefährlich!

 

Der 1969 errichtete Fußgänger-Radfahrer-Tunnel am Klingbergtor, der in den 60er/70er Jahren das Über- bzw. Unterqueren der damals äußerst stark befahrenen B 207 ( heute L 309 ) erleichtern und sicherer machen sollte, befand sich in den letzten Jahren äußerlich und baulich in einem sehr unschönen Zustand, weshalb er von vielen Fußgängern und Radfahrern gemieden wurde.

 

Seit Anfang Mai dieses Jahres wurden nun durch die Gemeinde Scharbeutz umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten mit erheblichem Kostenaufwand in Auftrag gegeben. Der Asphaltbelag wurde erneuert, die Entwässerung und Beleuchtung verbessert, der Beton saniert, die Decke und großenteils die Wände hell gestrichen.

 

Die Arbeiten fanden ihren Abschluss Mitte August durch das Aufstellen der neuen Verkehrszeichen für diesen Tunnel, der nunmehr einen freundlichen, einladenden Eindruck vermittelt und sicherlich jetzt auch wieder stärker genutzt wird.

 

Nur ein wesentliches Problem hat sich durch die neuen Verkehrszeichen ergeben, das durchaus zu Gefährdungen und gar Unfällen führen kann:

 

Während es bisher eine Mittellinie ( mit Absatz ) und eine ausgeschilderte Trennung für Fußgänger und Radfahrer gab, ist nunmehr die ungeteilte Verkehrsfläche für Fußgänger und Radfahrer verfügbar. Die neue Beschilderung ist so gestaltet, dass sich Fußgänger und Radfahrer - wie auch immer - arrangieren sollen. Das kann jedoch zu gefährlichen Situationen führen, weil der Tunnel eine langgezogene S-Kurve aufweist und nicht in voller Länge einsehbar ist. Wegen seiner Steigungen und Gefälle ergeben sich zudem höhere Fahrradgeschwindigkeiten.

 

Der Tunnel wird auch regelmäßig von Schulkindern aus dem Klingberger Bereich genutzt, um zu den beiden Schulbushaltestellen im vorderen Teil der Heldenallee zu gelangen.

 

Um die ansonsten erfreulichen Arbeiten am Tunnel nicht durch neue Gefahren zu schmälern, gibt es zwei Möglichkeiten der Verbesserung:

 

1. Es wird wie vorher eine durchgehende Trennungslinie aufgebracht, wobei der Fahrradbereich durchaus breiter sein sollte, und die "alte"

    Beschilderung wird wieder gewählt mit der senkrechten weißen Linie auf blauem Grund zwischen den Symbolen für Fußgänger und

    Radfahrer. Wünschenswert wären zusätzlich entsprechende Symbole auf dem Asphalt.

 

2. Wenn es aus sachlichen Gründen unbedingt bei der jetzigen Beschilderung bleiben soll, müssten zumindest Verkehrsspiegel angebracht

    und per Ausschilderung die Radfahrer zu Schrittgeschwindigkeit und Rücksichtnahme auf die Fußgänger verpflichtet werden. Dieses

    wäre jedoch nur die zweitbeste Lösung!

                                                                                                                                                                                                                                         RainerBösel

 


Gehweg zur Bushaltestelle gepflastert

Am Ziegelhof - das ist der Ortsbereich am Klingbergtor, wo die Heldenallee und die Seestraße auf die L 309 ( früher

B 207 ) treffen - wurde jetzt der Gehweg zur westlich an der L 309 gelegenen Bushaltestelle, die auch von Schulkindern genutzt wird, ansprechend und zweckmäßig gepflastert.

 

Lange genug befand sich dort eine regelrechte Mond-landschaft aus altem, aufgebrochenem Asphalt, wo man sich hätte die Knochen brechen können.

 

Einige Schritte davon entfernt sieht es allerdings auf den letzten Metern der Heldenallee schon wieder abstoßend aus: Dort gibt es einen Fußweg direkt am Tunnelgeländer entlang, auf dem das Unkraut ungestört gedeiht. Dieser Weg ist durchaus wichtig, z. B. für die Bewohner des großen Eckhauses an der Kreuzung, die sonst auf der Fahrbahn gehen müssten, um zu ihrem Haus zu gelangen. Aber auch viele Fußgänger, die zur Bushaltestelle wollen oder den Tunnel meiden, sind auf diesen Fußweg angewiesen.

 

Der übrige Fußweg in der Heldenallee, der sich lange Zeit in einem sehr beklagenswerten Zustand befand, wurde auf Antrag der FDP-Fraktion in der Scharbeutzer Gemeindevertretung endlich mit einer speziellen Kiesschicht versehen, sodass er sich jetzt viel besser von den Anliegern in Ordnung halten und von den Passanten nutzen lässt.

                                                                                                                                                                                                     Rainer Bösel

Mitmachen bei der FDP Scharbeutz

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit Sicherheit haben Sie sich schon einmal - wenn nicht sogar öfter - über die Politik in der Gemeinde geärgert,

- weil Missstände nicht zeitnah abgestellt wurden,

- weil Geld für Maßnahmen ausgegeben wurde, die Sie nicht nachvollziehen konnten,

- weil sich scheinbar alles um den Tourismus und zu wenig um unsere schönen Dörfer "dreht"...

 

   Alles Wesentliche, was in der Gemeinde geschieht oder unterbleibt, wird in der Gemeindevertretung, dem Parlament der Gemeinde, und den Fachausschüssen  beraten und beschlossen. Und diese Arbeit wird von ehrenamtlichen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern, aber auch von Bürgerlichen Ausschussmitgliedern, die nicht Mitglieder der Vertretung sind, geleistet.

 

   Die ehrenamtliche Mitarbeit hat in unserem Gemeinwesen einen hohen Stellenwert

- bei der Kirche,

- bei den Hilfsorganisationen,

- bei den Sportvereinen,

- bei der Feuerwehr

- und eben auch in der Politik der Gemeinde oder des Kreises.

 

Viele, viele Menschen engagieren sich hier, wenngleich es nicht immer leicht ist, Interessierte dafür zu gewinnen.

 

   In den derzeitigen Gemeindevertretungen, Kreistagen oder Stadtvertretungen zeigt sich oft folgendes Bild:

Die Mitglieder sind überwiegend männlich und im Durchschnitt zu alt, um von einem repräsentativen Querschnitt der Gesellschaft sprechen zu können. Die Mitarbeit dieser ehrenwerten Mitmenschen soll keineswegs geschmälert werden; es fehlen jedoch besonders die jungen Leute und die Frauen!

 

   Dabei gibt es viele Gründe, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren und sich mit einem Teil seiner Freizeit dort einzubringen:

      - Wie soll die Politik bewerkstelligt werden, wenn jeder sagt: "Ohne mich!" ?

      - Wie soll die Arbeit der Gemeindeverwaltung veranlasst und kontrolliert werden wenn nicht

        durch eine schlagkräftige, kritische Gemeindevertretung?

      - Wie sollen angemessene Beschlüsse für Kindertagesstätten, Sportvereine, Jugendarbeit und

        Schulen gefasst werden, wenn die jungen Menschen nicht mit am Tisch sitzen?

      - Wie sollen die Belange und Aspekte der Frauen hinlänglich berücksichtigt werden, wenn

        deren Mitgliedschaft in den Kommunalparlamenten die Ausnahme darstellt?

 

Also, liebe junge Menschen, liebe Frauen und Männer, kommen Sie zu uns - der FDP der Gemeinde Scharbeutz - und sprechen Sie mit uns über eine mögliche Mitarbeit in der Politik vor Ort. Haben Sie keine Sorge, dass Sie zu sehr gefordert würden; das Maß des persönlichen Engagements bestimmen alleine Sie! Es gibt die ganze Bandbreite von äußerst geringem Einsatz bis hin zur Kandidatur und der Wahrnehmung eines Mandats bei der nächsten Kommunalwahl.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Rainer Bösel


               Rad- und Fußgängertunnel  L 309  zwischen Klingbergtor und Heldenallee Gleschendorf

          lange Zeit ein Alptraum - jetzt wurde er endlich saniert!

 

Der Tunnel wurde vor 47 Jahren erstellt, als es noch keine Autobahn A1 gab und die Landstraße eine überaus verkehrsreiche Bundesstraße

( B 207 ) war. Er hat also heute nicht mehr seine ursprüngliche Funktion und Bedeutung als gefahrlose Überquerung für Fußgänger und Radfahrer. Allerdings ist er noch ein hilfreiches Angebot besonders für Schulkinder, die die L 309 zur Schulbushaltestelle überwinden müssen.

 

Der Tunnel befand sich für Fußgänger und Radfahrer jahrelang in einem nicht verkehrssicheren, geradezu gefährlichen und äußerst unansehnlichen Zustand befindet, weil er nicht angemessen instandgehalten wurde.

 

Betonabsprengungen aus dem Decken- und Eingangsbereich sowie  eine nicht einsehbare Kurve im Inneren des Tunnels bedeuteten eine erhöhte Gefahr für die Passanten und der Radwegbelag im Tunnel war eine Zumutung für die Radfahrer. Aus diesen Gründen wurde der Tunnel nur wenig genutzt.

 

Die FDP-Fraktion sah eine Chance für eine preisgünstigere und nachhaltigere Alternative zu dem Tunnel und stellte in der Sitzung des gemeindlichen Bauausschusses am 06.05.2014 den Antrag, diesen Tunnel durch eine "Bedarfsampelanlage" zu ersetzen.

 

Der Antrag wurde im Bauausschuss mit 7 zu 5 Stimmen abgelehnt.

 

Statt dessen wurde beschlossen:

 

         1. mit dem Straßenbaulastträger ( Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Kiel ) über die Kosten der Instandsetzung

             und die Frage, wer diese Kosten trägt, zu verhandeln.

 

         2. einen Antrag bei der Verkehrsbehörde zur Verringerung zulässigen der Fahrgeschwindigkeit ( im Kreuzungsbereich ) auf der L 309 

             auf 50 km/h  zu stellen.

 

  J.B.

 

 

 

 

 


                         Umweltpreis  der Gemeinde Scharbeutz für das Jahr 2015

Auch für das Jahr 2015 wird der Umweltpreis wieder vergeben. Die FDP-Fraktion der Gemeinde Scharbeutz schlägt vor, diesen Preis für die Gemeinschaftsaktion von Bürgerinnen und Bürgern mit Unterstützung der Kirchengemeinde  Gleschendorf für die Erstellung und Bepflanzung  einer Streuobstwiese an der Schwartau zu vergeben.

Auf der von der Kirchengemeinde Gleschendorf zur Verfügung gestellten  5000 qm großen Wiesenfläche an der Aue in Gleschendorf wurden von engagierten "Baumpaten"  75 neue Obstbäume, überwiegend alte Sorten,

 fachgerecht gepflanzt. Die so entstandene Streuobstwiese liegt in unmittelbarer Nähe zur Schwartau und zu einem seit vielen Jahren bestehenden Feuchtbiotop. Der neu entstandene Lebensraum ist also mit seiner Umgebung vernetzt und erfährt damit eine weitere erhebliche ökologische Aufwertung. Das wird dazu führen, dass sich hier Lebewesen  aller Art wie z.B. Bienen, Schmetterlinge, Fliegen und Käfer neu ansiedeln werden. Auch Kleinsäuger, Amphibien, Frösche

und natürlich Vögel  finden hier einen neuen Lebensraum. In solchen Bereichen wurden schon mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen.

       Besonders aber soll auch das Engagement der vielen beteiligten Bürgerinnen und Bürger gewürdigt werden, die mit großer Freude und viel Elan die Bäume gespendet und gepflanzt haben und damit auch in Zukunft dafür sorgen, dass "ihre" Streuobstwiese gedeihen wird.

Diese Aktion ist ein gutes Beispiel für das Interesse sich in einer Dorfschaft zu engagieren und gemeinsam das Umfeld zu gestalten.

Die FDP-Fraktion meint, so viel positives Engagement sollte seitens der Gemeinde Scharbeutz einmal gewürdigt werden, und schlägt diese

Aktion für den Umweltpreis 2015 vor.

Kai Frehse