Trauer um

 

  Erich Bierhals

 

 

 

   FDP-Gemeindevertreter

 

    in der Gemeinde

 

    Scharbeutz

 

 

Die FDP-Fraktion und der FDP-Ortsverband Scharbeutz trauern um ihr langjähriges

 

Mitglied Erich Bierhals, der Anfang des Jahres 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur 67 Jahren verstarb.

 

  Erich Bierhals war seit eineinhalb Jahrzehnten Mitglied in der Scharbeutzer Gemeindevertretung bzw. ihren Ausschüssen, wobei sein besonderes Interesse dem Tourismus-Ausschuss, dem Bau-Ausschuss und dem Brand-Ausschuss galt, dessen Vorsitzender er jahrelang war. Ferner gehörte er der Delegiertenversammlung des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages an.

 

   Daneben engagierte er sich aber auch besonders in seinem Wohnort Haffkrug, für den er 10 Jahre das Amt des Dorfvorstehers ausübte, trat für die örtliche Jugendarbeit ein und organisierte die Haffkruger Aalwoche mit. Erich Bierhals war auch Mitglied in weiteren Vereinen, z. B. dem Partnerschaftsverein Navajas/Spanien.

 

  Der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Scharbeutz, Dr. Eberhard Romahn, und der Scharbeutzer FDP-Fraktionsvorsitzende, Kai Frehse, würdigten den Verstorbenen als ruhigen, ausgeglichenen und ausgleichenden Menschen, dem politisches Gestalten stets eine wichtige Herzensangelegenheit war, der offenherzig und liebenswürdig auf andere Menschen zuging und über Partei- und Gemeindegrenzen hinweg äußerst beliebt war.

 

  Erich Bierhals hinterlässt seine Ehefrau Susanne und seinen erwachsenen Sohn Max; ihnen gilt die innige Anteilnahme der FDP Scharbeutz.

 

Nachruf

 

  Trauer um Adolf Rath

Die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Scharbeutz und der FDP-Fraktion in der Scharbeutzer Gemeindevertretung trauern um ihren langjährigen Vorsitzenden

 Adolf Rath, der im Alter von 71 Jahren am 1. Juli 2013 einer schweren Krankheit erlegen ist.

   Der Gleschendorfer Adolf Rath, der sich zuvor bereits mehrere Jahre im Dorfvorstand seines Heimatortes engagiert hatte, begann seine politische Laufbahn zusammen mit einigen Vertrauten 1982 bei der Kommunalwahl für die FDP. Er erlangte auf Anhieb das Direktmandat in seinem Gleschendorfer Wahlkreis, was ihm in drei Jahrzehnten fünfmal gelang, und begründete so einen enormen Aufstieg seiner Partei in der Gemeinde Scharbeutz.

   In den 30 Jahren seiner Zugehörigkeit zur Gemeindevertretung war Adolf Rath viele Jahre Fraktionsvorsitzender, zweiter stellvertretender Bürgermeister, Mitglied im Haupt- und Bauausschuss der Gemeindevertretung und Mitglied der ZVO-Verbandsversammlung.

   Sein herausragendes kommunalpolitisches Engagement wurde 2010 durch die Verleihung der "Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel"  gewürdigt.

   Der FDP gehörte Rath 31 Jahre an. Er war viele Jahre Ortsverbandsvorsitzender, gewann immer wieder neue Mitglieder und hielt ständig Kontakt zu seiner Partei auf allen Ebenen. In der Gemeindepolitik galt sein besonderes Interesse der Modernisierung, der finanziellen Konsolidierung und der Weiterentwicklung der Gemeinde Scharbeutz und des Tourismus.

Er unterhielt einen konstruktiven Kontakt zur Gemeindeverwaltung und erkannte deren qualifizierte Leistung stets an. 

   Seinen Ortsverband führte er in menschlich angenehmer Weise, er ging auf jedes Mitglied hilfsbereit ein, schuf eine geradezu familiäre Atmosphäre und ließ auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Als seine schwere Krankheit ihm schon zu einer erheblichen Last wurde, ließ Adolf Rath es sich dennoch nicht nehmen, noch einmal seine Partei in die Kommunalwahl zu führen; für die Annahme seines Mandats fehlte ihm aber bereits die Kraft.

   Adolf Rath hinterlässt  in der Gemeinde Scharbeutz und bei seiner Partei eine große Lücke; er hat  Maßstäbe gesetzt, die fortbestehen werden.

 

Rainer Bösel

 

 

Trauer um Guido Westerwelle

 

Die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Scharbeutz trauern um den langjährigen

 

FDP-Vorsitzenden und ehemaligen Bundesaußenminister Guido Wester-welle, der den Kampf gegen eine schwerwiegende Krebserkranung verloren hat.

 

Guido Westerwelle erreichte unter seiner Führung den größten Wahlsieg, den die FDP je bei einer Bundestagswahl gewonnen hatte, und ermöglichte seiner Partei eine Koalitions-regierung mit CDU/CSU unter der Kanzlerin Angela Merkel. Er wurde Außenminister dieser Regierung wie vor ihm viele Jahre sein großes Vorbild, der FDP-Politiker Hans Dietrich Genscher.

Guido Westerwelle wurde nicht selten wegen seiner ausgeprägten Forschheit oder seines ausgefallenen Wahlkampfstils kritisiert. Man muss ihm jedoch zugutehalten, dass es ihm dabei stets um "seine" FDP und ihren Erfolg ging. Und den hatte er erzielt! Die eigentliche liberale Partei Deutschlands hat ihm viel zu verdanken.                                                 ( rb )


 

Hans Dietrich Genscher verstorben

 

Einer der größten und wichtigsten Politiker der deutschen Nachkriegsgeschichte ist im hohen Alter von 89 Jahren gestorben. Er war zugleich ein herausragender FDP-Politiker und Liberaler, der bereits 1972 während eines Terroranschlags bei den Olympischen Spielen in München als Bundesinnenminister bekannt war und wenig später in das Amt des Außenministers wechselte, wodurch er weltweit bekannt wurde und schon bald ein großes Ansehen genoss - zunächst in einer sozial-liberalen Koalition und ab 1982 in einer christlich-liberalen Koalitionsregierung. Hans Dietrich Genscher hat maßgeblich an der Wiedervereini-gung Deutschlands mitgewirkt. Unvergessen ist sein Auftritt im Jahre 1989 auf dem Balkon der Prager Botschaft, als er den dort versammelten DDR-Flüchtlingen die Möglichkeit der freien Ausreise nach Westdeutschland bekanntgeben wollte, was im Jubel der Menge unterging.

 

   Bis ins hohe Alter blieb Genscher national und international ein wichtiger politischer Rat-geber. Deutschland und die FDP haben ihm unendlich viel zu verdanken. Er steht in einer Reihe mit den großen Liberalen Theodor Heuss, Walter Scheel und Otto Graf Lambsdorff. Der FDP-Ortsverband Scharbeutz, dessen Mitglieder Hans Dietrich Genscher noch vor einigen Jahren in Timmendorfer Strand live erleben durften, trauert um ihn.                                                  ( rb )

 

Als dritter großer Liberaler starb Walter Scheel im Jahr 2016 nach Guido Westerwelle und Hans-Dietrich Genscher. Er starb am 24. August 2016 im hohen Alter von 97 Jahren. Wegen dieses Alters und seines Gesundheitszustandes war es die letzten Jahre um ihn ruhig geworden.

   Dennoch kann nicht vergessen werden, dass Walter Scheel als FDP-Bundesvorsitzender nach der Bundestagswahl 1969 mit Willy Brandt ( SPD ) die sozial-liberale Koalition in Bonn begründete, die im Parlament mit einer komfortablen Mehrheit vertreten war. Während Willy Brandt Bundeskanzler wurde, war Walter Scheel von 1969 bis 1974 Bundesaußenminister und Vizekanzler.

   Zusammen mit Brandt schuf er eine neue Deutschlandpolitik, die auf Entspannung gerichtet war und später in die neue Ostpolitik einmündete. Scheel leistete damit einen gewichtigen Beitrag zu einem Europa des Friedens und der Freiheit.

   Die Krönung seiner politischen Laufbahn war für Walter Scheel die Wahl zum Bundespräsidenten 1974.

Er übte dieses höchste Amt bis 1979 aus.

Die FDP ist ihm zu großem Dank verpflichtet!  ( rb )

                                                                                                                                                     

FDP-Treffen am Strand von Scharbeutz

Im Vorfeld der Bundestagswahl September 2013 kam es am

17. August 2013 zu einem interessanten Treffen von FDP-Frauen und -Männern am Strand von Scharbeutz - neben der Seebrücke:

 

( v. l. n. r. ) Dr. Eberhard Romahn, Vorsitzender des FDP-Ortsver-

bandes Scharbeutz; Jana Lange, FDP Lübeck; Jörg Hansen, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Ostholstein; Katja Suding, Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft; 

Dr. Bernd Buchholz, FDP-Kandidat für den Bundestag

Mit dem Motorrad auf Wahlkampftour

An einer Wahlkampftour der besonderen Art - wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2013 - hatten auf schweren Maschinen der Bundestagskandidat Dr. Bernd Buchholz und der frühere Bundes-

tagsvizepräsident Dr. Herrmann Otto Solms teilgenommen und stiegen auch in Scharbeutz ab, wo sie u. a. mit dem Betreiber-ehepaar Casagrande vom "Café Wichtig" zusammentrafen.

 

( v. l. n. r. ) Dr. Solms, Ehepaar Casagrande, Dr. Buchholz

Die FDP Scharbeutz  wählte  Vorstand neu

Dr. Eberhard Romahn ist der neue Vorsitzende des FDP-Ortsver-bandes Scharbeutz. Nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Adolf Rath war im FDP-Ortsverband Scharbeutz eine Neuwahl erforderlich geworden.

   Diese fand auf einer Mitgliederversammlung im September 2013 im Restaurant "Zum Moorteich" in Klingberg im Beisein des FDP-Kreis-vorsitzenden Jörg Hansen statt. Einstimmig wurde der frühere Dorfvorsteher von Klingberg und Landesvorsitzende der Liberalen

Senioren Dr. Romahn zum neuen Vorsitzenden des FDP-Orts-verbandes gewählt. 

   Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Falko Rerop und Nadja Hinz. Ortsschatzmeister ist weiterhin Heinz Siewert,  Schriftführer Rainer Bösel.

   Als Beisitzer gehören dem Vorstand die FDP-Gemeindevertreter Kai Frehse und Erich Bierhals sowie Jürgen Böck, Olaf Berndsen und

Christian Köll an.

   Der neue Vorsitzende zeigte sich erfreut über die große Einmütigkeit des Wahlablaufs und den Optimismus in Hinblick auf die zukünftige Arbeit der FDP Scharbeutz.

 

 

 

Die Vorsitzenden des FDP-Ortsverbandes Scharbeutz 1982 - 2017

                                       v.l.n.r.:  Rainer Bösel                    Helmut Hesse                        Adolf Rath                   Dr. Eberhard Romahn


Die FDP-Fraktionsvorsitzenden in der Gemeinde Scharbeutz 1982 - 2017

                                                    v.l.n.r.:       Rainer Bösel                                 Adolf Rath                                 Kai Frehse

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahlen Scharbeutz 1986 - 2013


So findet man uns

Dr. Eberhard Romahn

Dorfstraße 12c

23684  Gleschendorf

Tel.  04524/74077 

mail:  eberhardromahn@freenet.de


Kai Frehse

Strandallee 37

23683  Haffkrug

Tel. 04563/1480  bzw.  0175/1661480

 Fax:  04563/473625